Tagesarchiv für 24. August 2006

RTZapper

Brisant: Verona Pooth macht Urlaub

Donnerstag, den 24. August 2006
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MI 23.08.2006, 17.15 Uhr, Das Erste

Wie schön, Verona Pooth macht Urlaub. Samt Mann und Sohn. Und ohne Fernsehteam wäre das ja auch langweilig. Das Hotel muss auch noch bezahlt werden. Also trifft sich das ganz gut, dass das ARD-Boulevardmagazin “Brisant” am Mittwoch noch ein paar Minuten zu füllen hatte.
Och, wie süß! Der kleine Pooth mit seinen Schwimmflossen im Pool. Er mag Pommes und wird zweisprachig, deutsch und spanisch, erzogen. Auf Spanisch können sie dann über Papa lästern.
Familie Pooth gehört ganz sicher nicht zu den Promis, die sich über Kamerateams im Privatleben aufregen. Oder dass ihre Kinder “abgeschossen” werden. Dafür sorgen sie lieber gleich selbst.
Im ganzen brisanten (gähn) Bericht kam übrigens Papa Franjo Pooth nicht einmal zu Wort. Vielleicht wollte er nichts sagen, vielleicht hatte er nichts zu sagen. Wenn das mal nicht “Brisant” ist…

aRTikel

Bei Erfolg noch etwas länger

Donnerstag, den 24. August 2006
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Raphaël Vogt spielt Nils Heyden in „SiB“

 

MAZ Potsdam, 24.8.2006

Am Montag lief bei Sat.1 die neue Telenovela „Schmetterlinge im Bauch“ („SiB“) an. Gedreht wird in den Parkstudios in Potsdam-Babelsberg. MAZ-Mitarbeiter Robert Tiesler sprach mit Hauptdarsteller Raphaël Vogt.

Du warst bis vor einiger Zeit bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ zu sehen. Warum hast du dich nun für eine der Hauptrollen in der Telenovela entschieden?

Raphaël Vogt: Der Unterschied zwischen einer Soap und einer Telenovela ist, dass es hier eine abgeschlossene Geschichte gibt. Man weiß schon im Voraus, wie sie endet. Bei „Schmetterlinge im Bauch“ gibt es außerdem eine ordentliche Portion Humor. Wir versuchen da, viel Witz reinzubringen.

Bei „GZSZ“ wurde offen gelassen, ob du in die Serie zurückkehrst.

Vogt: Ja. Man soll niemals nie sagen.

„SiB“ ist angelegt für ein Jahr Laufzeit. Kommt es bei Erfolg zu einer Verlängerung?

Vogt: Es gibt die Option auf Verlängerung, allerdings nicht in alle Ewigkeit.

Du musstest durch kein Casting, standest als Hauptdarsteller vorher fest.

Vogt: Ja, ich kannte den Produzenten. Wir trafen uns in einem Restaurant, wo er mir von der Idee erzählte. Die Bedenkzeit, die ich bekommen habe, habe ich nicht voll ausgenutzt. Ich wollte die Rolle.

Seit wann wird „SiB“ gedreht?

Vogt: Seit Ende Mai. Jeder Drehtag beginnt gegen 7Uhr. 7.15Uhr geht es in die Maske. Ich brauche eine Viertelstunde, die Damen etwas länger (grinst).

Wann lernst du deinen Text?

Vogt: Montags wird nicht gedreht, nur geprobt. Da gehe ich unter anderem zu meinem Coach und lerne dort den Text der ganzen Woche. Das dauert etwa drei bis vier Stunden. Jeden Abend lerne ich dann für etwa eine Stunde meinen Text für den nächsten Tag. Ich habe pro Woche 40 Szenen mit je drei Seiten.

Was gefällt dir an Nils, den du spielst?

Vogt: Er ist ein lockerer Typ. Die handwerklichen Fähigkeiten haben wir gemeinsam. Nils ist Tischler. Das ist für einen Schauspieler natürlich ein Geschenk. Wenn ich noch nie eine Stichsäge in der Hand gehabt hätte, würden das die Zuschauer sofort merken.

Warst du bei der Ausstrahlung der ersten Folge am Montag aufgeregt?
Vogt: Total! Wir haben uns die erste Folge alle gemeinsam angeschaut und danach eine Party gefeiert.

Die Serie wird in Potsdam gedreht, spielt aber in Berlin. Warum?
Vogt: Berlin ist einfach total angesagt. Die Studios sind in Potsdam, aber unsere Außendrehs sind größtenteils in Berlin, so dass der Zuschauer viel von Berlin sieht.

Weißt du, wie die Geschichte um Nils und Nelly ausgeht?

Vogt: Ich habe das Gefühl, ja. Aber vielleicht ist es auch eine Finte. Wer weiß.

RTelenovela

Marcel, bitte ruf mich an! (2)

Donnerstag, den 24. August 2006
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(-> 21.8.2006)

Heute Morgen auf meinem AB: “Marcel, wann kommste denn nun bei mir Fenster putzen? Sag mir mal Bescheid! Oma!”
Ich hoffe, Omi hat inzwischen wieder den vollen Durchblick!

RTZapper

Beruf: Lehrer

Donnerstag, den 24. August 2006
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MI 23.08.2006, 23.15 Uhr, Das Erste

Lehrer sind unfähig, beschäftigen sich nicht mehr mit ihren Schülern, sind völlig fehlbesetzt in ihrem Beruf.
So weit das Vourteil.
Dass es nicht wirklich so ist, wie viele Eltern denken, zeigte die spannende Doku “Beruf Lehrer” heute Abend im Ersten. Ein Kamerateam beobachtete den Alltag in einer Mannheimer Realschule.
Was wir lernten: Lehrer haben einfach zu wenig Zeit, um sich vernünftig um ihre Schüler kümmern zu können. Die Pausen sind zu kurz. Die Klassen sind zu groß, kaum noch zu bewältigen. Der Zuschauer bekam sehr interessante Einsichten in den Lehreralltag.
Aber natürlich war auch diese Doku relativ einseitig. Denn – aus eigener Erfahrung – es gibt sie doch: die lustlosen Lehrer, die ziemlich blöden. Die, die ihre Schüler einfach nicht in den Griff bekommen, weil ihre Methoden schlecht sind. Die kamen in der Doku nicht vor.
Nur die Hauswirtschaftslehrerin (die verdammt an Joy Flemming erinnerte) machte einen seltsamen Eindruck. Wie sie mit ihren Schülerinnen und Schülern spricht – das würde mich irgendwann schwer nerven.
Am Ende bleibt: Es ist immer ein Geben und Nehmen. Von Seiten der Lehrer und der Schüler. Wie das eben immer ist im Leben.