Tagesarchiv für 12. Juli 2006

RTelenovela

Rügen 2006 (2)

Mittwoch, den 12. Juli 2006
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Was für eine Qual! Ich hatte schon wirklich angenehmere Nächte. Nach meinem Treppensturz und mit dem Sonnenbrand konnte ich nicht auf dem Rücken liegen. Auch nicht links auf der Seite. Da sind die Schmerzen am größten.
Auch wenn ich mich ins Auto setze, fühle ich mich wie ein Invalide kurz vor der endgültigen Rente.
Aber egal. Das Wetter ist großartig.
Flo und Felix sind inzwischen auch angekommen und so beginnt Tag zwei am Strand. Natürlich meinerseits wesentlich vorsichtiger, meistens mit T-Shirt.
Die Ostsee scheint übrigens wärmer zu sein, als bespielsweise der Stolzenhagener See. Wirklich sehr angenehm. Und die eine Qualle, die ich gesehen habe, habe ich gegenüber den anderen erst gar nicht erwähnt…
Damit meine Schmerzen beim Strandliegen nicht allzu dolle sind, habe ich mir unter die Wunde einfach eine kleine Kuhle in den Strand gebuddelt…
Am Abend dann: Kino. So nah haben wir noch nie am Kino gewohnt. Sagen wir mal: etwa eine halbe Minute davon entfernt. Herrlich. Und “Ab durch die Hecke” ist echt niedlich. Und dass Flo vollkommen umsonst reingekommen ist, war so auch nicht wirklich abzusehen gewesen. Aber wenn man einfach durchläuft und niemand auf ihn achtet…

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RTelenovela

Rügen 2006 (1)

Mittwoch, den 12. Juli 2006
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Meine Insel hat mich wieder! Ich bin wieder auf Rügen.
Dabei wird die Fahrt hierhin immer kürzer. Von Oranienburg, oder besser: von Birkenwerder nach Göhren in nur gut drei Stunden – vormals vier. Nach Rügen geht es jetzt über die A11 bis zum Kreuz Uckermark auf die A20 bis zum Abzweig auf die B96, die direkt zum Rügendamm nach Stralsund führt. Dort wartet bereits die nächste Neuerung: eine riesige Brücke über den Strelasund, die 2007 den alten Rügendamm ersetzen soll.

Der Zeltplatz in Göhren hat glücklichweise auch noch freie Plätze. Unser Zelt schlagen wir fast genau an dem Ort auf, wo ich vor drei Jahren schon mal war. Nur die Sanitäranlagen sind heute besser.
Zelt aufbauen, das Wichtigste einräumen – ab zum Strand.
Nach vier Stunden samt Sonnenbrand wieder zurück. Na ja, vielleicht hätte ich die Sonnencreme doch etwas großzügiger auftragen sollen. Aber ich dachte, Jakobs Sonnenschirm reicht aus. Tut er nicht. Nächstes Mal weiß ich auch das.

Mit der bezahlten Kurtaxe (2,10 Euro pro Tag/Person) darf man auch kostenlos mit einer Bimmelbahn durch Göhren fahren. Wenn denn noch Plätze darin frei sind. Jakob und ich waren die einzigen beiden, die leider nicht mehr mitkamen. Und der Weg in den Ort ist – nein, nicht sehr lang – eher steil. Es geht einen Berg nach oben. Oder über die schiefe Holztreppe. Eigentlich kein Problem.
Treppauf jedenfalls.
Auf dem Weg zurück rutschte ich plötzlich aus und landete mit voller Wucht auf meinem Allerwertesten. In einer Hand hatte ich ein paar Postkarten, mit der anderen konnte ich auf die Schnelle auch nichts mehr tun. Mir schwanden fast die Sinne. Aber irgendwann ging’s wieder.
Tja, nun habe ich einen Sonnenbrand und einen schmerzenden Hintern. Wird eine tolle Nacht werden.

Am Abend machte ich dann noch einen Abstecher auf den ehemaligen Zeltplatz in Baabe. Dort habe ich von 1998-2002 in wechselnden Mitbesetzungen Zelturlaube verbracht. Bis es dann hieß, der Zeltplatz schließt. Jetzt befindet sich darauf ein Bungalowdorf. Wirklich hübsch und nobel. Ich sollte mich mal erkundigen, was die so dafür an Miete haben wollen.

Entertainment in Baabe: Auf der Kurbühne spielte die Gruppe Sowieso beliebte Hits wie “Der Popel” (Gerhard Schöne), “Die Wanne ist voll” (Dieter Hallervorden/Helga Feddersen) oder “Herzilein” (Wildecker Herzbuben). Ja, hört sich scheiße an, war aber recht unterhaltsam. Im Urlaub schraubt man ja seine Ansprüche sowieso (ha , ha) runter. Das Beste, was “Sowieso” passieren konnte, war der heftige Regenschauer, der plötzlich nieder ging. Ein Teil der Zuschauer stürmte auf die Bühne unters Dach, andere tanzten mit. Super Show, hat Spaß gemacht.

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