Tagesarchiv für 10. April 2006

RTZapper

ZAPPER VOR ORT: DTM

Montag, den 10. April 2006
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SO 09.04.2006, Hockenheim, Hockenheimring

Mehrere Male im Jahr gibt es Stau in Hockenheim. Dann, wenn auf dem Hockenheimring eine Großveranstaltung stattfindet. Zum Beispiel der Auftakt zur Deutschen Tourenwagenmeisterschaft 2006 (DTM).
Die Schumis, Raikkonen und Co. waren zwar nicht anwesend, aber in der DTM fahren Ex-Formel-1er wie Frentzen oder Hakkinen mit. Und auch Alexander Rambow aus Zehdenick – der allerdings „nur“ im Rahmenprogramm: beim ADAC-VW-Polo-Cup.
Wir hatten ideale Plätze. Den Start im Blick, vor uns die erste Kurve, schräg gegenüber eine Videoleinwand, auf der wir das Geschehen beobachten konnten, dass wir so nicht hätten sehen können. Ansonsten wäre uns auch glatt entgangen, was Jeanette Biedermann für einen seltsamen Pullover an hatte, als sie auf der ARD-Bühne ihre Songs (vermutlich) playbackte. Oder der Reamonn-Sänger, der total stolz drauf ist, dass er den offiziellen DTM-Song präsentieren darf. Was für eine Ehre, wenn man sonst wenig zu tun hat.
In der Zwischenzeit wurden schon die ersten Trainingsrunden gefahren. Es ist schwer, eine Übersicht zu bekommen. Wenn man nicht gerade ein Programmheft hat, erkennt man eher schlecht, wer in welchem Auto sitzt. Die Namen auf den Seitenscheiben der Autos kann man nicht wirklich entziffern, wenn sie so schnell vorbeibrettern.
Danke auch an die junge Frau und den Mann, die sich vor unseren Block postiert haben, um zum Start eine, nein, zwei Räucherraketen zu zünden. Mit dem Ergebnis, dass vorübergehend unsere Blicke getrübt und unsere Nasen mit Ekelgestank voll waren.
Sicherlich, vor dem Fernseher, die ARD überträgt live, ist das Renngeschehen besser verfolgbar, aber wenn man mindestens 37-mal die Rennautos an sich vorbeidonnern sieht, ist das schon was anderes. Die nächste Station der DTM ist übrigens auf dem Lausitzring.

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RTelenovela

Hockenheimring

Montag, den 10. April 2006
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Mehrere Male im Jahr gibt es Stau in Hockenheim. Dann, wenn auf dem Hockenheimring eine Großveranstaltung stattfindet. Der Auftakt zur Deutschen Tourenwagenmeisterschaft 2006 (DTM) zum Beispiel.
Da Neulußheim ja gleich nebenan liegt, nutzten wir am Sonntag die Chance, uns das Rennen anzusehen. Klar, man hätte es auch live im Ersten sehen können. Aber erstens war das Wetter einigermaßen. Zweitens kostete der Spaß durch das berühmte Vitamin B nur 10 Euro. Und drittens ist uns spontan keine echte Alternative eingefallen.
Die Schumis, Raikonen und Co. waren zwar nicht anwesend, aber in der DTM fahren Ex-Formel-1-er wie Frenzen, De Larosa oder Hakinnen mit.
Wir hatten ideale Plätze. Den Start im Blick, vor uns die erste Kurve, schräg gegenüber eine Videoleinwand, auf der wir das Geschehen beobachten konnten, dass wir so nicht hätten sehen können. Ansonsten wäre uns auch glatt entgangen, was Jeanette Biedermann für einen seltsamen Pullover an hatte, als sie auf der ARD-Bühne ihre Songs (vermutlich) playbackte. Oder Reamonn, der total stolz drauf ist, dass er den offiziellen DTM-Song präsentieren darf. Was für eine Ehre, wenn man sonst schon so wenig zu tun hat.
Es ist schwer, sich eine Übersicht zu machen. Wenn man nicht gerade ein Programmheft hat, erkennt man nicht wirklich, wer in welchem Auto sitzt. Auch wenn mich Marcel mehrmals darauf hinwies, dass die Namen der Fahrer auf den Seitenscheiben standen: Ich konnte es beim besten Willen nicht erkennen. Nachdem ich endlich den Mika entdeckt hatte, gab es wenigstens einen, dem ich die Daumen drücken konnte.
Danke übrigens an die junge Frau und den jungen Mann, die sich extra vor unseren Block postiert haben, um zum Start eine, nein, zwei Räucherraketen zu zünden. Mit dem Ergebnis, dass vorübergehend unser Blicke getrübt und unsere Nasen mit Ekelgestank voll waren.
Es folgten 37 Runden, in denen sich die Fahrer heiße Duelle geliefert haben. Leider gab es keine Crashs direkt vor unserer Nase. Na ja, man kann nicht alles haben (und: Ja, ja, Crashs sind ja was ganz Schlechtes!).
Am Ende siegte ein gewisser Bernd Schneider (ich hoffe, das stimmt jetzt auch), von dem ich zwar noch nie was gehört habe, in der DTM-Szene aber wohl ein ganz Großer ist. Frenzen wurde Dritter, Hakinnen Vierter.
Okay, ich gebe zu, dass es für mich vom Spannungsaspekt her nicht das große Ding war. Im Fernsehen sieht man (wie ja auch beim Fußball) viel mehr als live vor Ort. Interessant ist es aber trotzdem, sich so etwas mal live anzusehen und die Atmosphäre mitzuerleben.
PS: Warum gibt es eigentlich nach Großverantaltungen immer ein Verkehrschaos auf den Parkplätzen? Kann man da nicht mal ein vernüftiges Konzept erstellen?

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