Tagesarchiv für 16. Juli 2005

aRTikel

Jette: Teschendorf? Unbekannt.

Samstag, den 16. Juli 2005
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MAZ Oranienburg, 16.7.2005

 

Also nee, wissense nee, die Sache mit den Änderungen der Straßennamen, Ortsbezeichnungen und Postleitzahlen macht mich ganz wuschig. So schrieb ich vergangene Woche einen Brief nach „16515 Teschendorf“. Zwei Tage später hatte ich ihn wieder im Briefkasten. Mit Stempel: Adresse unbekannt. Was hatte ich falsch gemacht? Ach ja, natürlich: Es heißt ja nun „16775 Löwenberger Land/OT Teschendorf“. Was ja eigentlich vollkommener Blödsinn ist. Wozu wurden schließlich die Postleitzahlen erfunden? Wenn die „16775“ sowieso schon für das Löwenberger Land gilt, warum muss man das dann auch noch extra hinschreiben? Doch damit nicht genug. Ich schickte den Brief ein zweites Mal los. In die Dorfstraße. Und wieder kriegte ich meine Post zurück. Mit dem gleichen Stempel: Adresse unbekannt. Ach, stimmt ja: Auch die Dorfstraße gibt es nicht mehr. Heißt jetzt anders. Wobei „Adresse unbekannt“ eine glatte Lüge der Post ist. Besser wäre ein Stempel: „Wollen wir nicht mehr kennen.“ Die Post als Erziehungsanstalt. Das verbittet sich eure
Jette

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RTZapper

Die lange Fritz-Sommernacht der Tankstelle

Samstag, den 16. Juli 2005
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FR 15.07.2005, 22.00 Uhr, Fritz

Lange angekündigt, ging bei Fritz am Freitagabend die „Lange Fritz-Sommernacht der Tankstelle“ über den Äther. Von 22 bis 6Uhr sollte das Treiben an einer Tankstelle in Prenzlauer Berg beleuchtet werden. Doch leider schien es für die achtstündige Sendung weder ein Konzept noch irgendwelche guten Ideen gegeben zu haben. Spätestens nach 3Uhr war tote Hose. An der Tankstelle und bei Fritz. Ja, wir Hörer müssten doch Verständnis haben, dass nun weniger, um nicht zu sagen: nichts mehr los ist. Jetzt wird eben mehr Musik gespielt. Aber: Dafür haben wir kein Verständnis. Wer eine Live-Sendung bis 6Uhr ankündigt, sollte sich auch etwas für die Zeit einfallen lassen, in der weniger los ist. Warum wurde die gesamte Sendung nicht von der Tanke aus produziert? Und nicht nur mit einem Außenreporter, der wenig zu erzählen hatte. Der Rest kam aus dem Studio in Potsdam. Ganz schwache Nummer. Stattdessen hätten innerhalb der acht Stunden Gäste eingeladen werden können. Oder Gewinnspiele – schließlich wurde der Name der Tankstelle oft genug gesagt, die hätten ruhig was springen lassen können. So wurde aus einer tollen Idee eine vor sich hindümpelnde Labersendung.

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