Monatsarchiv für Dezember 2004

RT im Kino

Kino 2004

Freitag, den 31. Dezember 2004

Die Kino-Hitliste 2004 umfasst 113 Filme.

TOPS
1. Sommersturm
2. Was nützt die Liebe in Gedanken
3. Die Kinder sind tot
4. The Day after Tomorrow
5. Rhythm is it!
6. Vergiss mein nicht
7. Dawn of the Dead
8. (T)Raumschiff Surprise – Episode 1
9. Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück
10. Der WiXXer
11. Harry Potter und der Gefangene von Askaban
12. Evil
13. Der Untergang
14. Mädchen Mädchen 2
15. Erbsen auf halb 6
18. Scary Movie 3
19. Die Spielwütigen
22. Before Sunset
27. Kroko
28. Elephant
31. La mala Educacion
32. Butterfly Effect
36. Die Kinder des Monsieur Matthieu
38. Fahrenheit 9/11
42. Super Size Me

FLOPS
113. Hart am Limit
112. Ladykillers
111. Ravioli
110. Große Haie – kleine Fische
109. Lautlos
107. Wolfzeit
104. Derrick – Die Pflicht ruft
102. Die Passion Christi

RTelenovela

2004

Freitag, den 31. Dezember 2004
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1. BESTE PARTY
Pfff, auf so ner richtigen Party war ich dieses Jahr gar nicht, jedenfalls blieb mir keine im Gedächtnis

2. BESTES KONZERT
Die Ärzte in der Wuhlheide

3. BESTER SONG
Hmm… mehrere Songs von Rosenstolz waren toll, “Hallelujah” von Jeff Buckley, “Nichts in der Welt”, Die Ärzte

4. BESTES ALBUM
Sportfreunde Stiller “Live”

5. BESTER FILM
Sommersturm
und: Die Kinder sind tot, The Day After Tomorrow

6. SCHLECHTESTER FILM
Hart am Limit
und: Große Haie – Kleine Fische

7. BESTE TV-SENDUNG
“Zapping”, “Lindenstraße: Krebs”

8. SCHLECHTESTE TV-SENDUNG
“Tag X – Terror über Deutschland”, Oberhavel TV

9. BESTER RADIOSENDER
RadioEins

10. BESTES BUCH
“Die Schuldigen” von David Ellis

11. DER BESTE AUGENBLICK
Eine bestimmte E-Mail, über die ich am Ende sehr froh war
und ich hab letztens nochmal das kurze Video GS-Frankfurt-Video gesehen – das Wochenende war insgesamt auch ziemlich gut

12. DER SCHLIMMSTE AUGENBLICK
Schlimmer kann’s nicht werden – 2005 kann eigentlich nur besser werden

RTZapper

Das war 2004!

Mittwoch, den 29. Dezember 2004
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2004 war das Jahr der großen Flops im Fernsehen. Kaum jemand wollte sehen, wenn Andrea Kiewel bei Sat.1 rief: „Kämpf um deine Frau!“. „Hire Or Fire“ ging nur einmal über den Bildschirm. Auch der Boom der Casting-Shows ging zu Ende. In „Deutschland sucht den Superstar“ und „Star Search 2“ wurden zwar auch 2004 Sieger gemacht. Stars wurden sie jedoch nicht. Aus der Traum!

Das Fernsehen entdeckte 2004 die ABM. Die B- und C-Stars werden einfach mal ein paar Tage in den australischen Dschungel oder auf „Die Alm“ geschickt. Was wir davon haben? Zum Beispiel eine Dschungelkönigin Desiree Nick, die uns mächtig auf den Zeiger geht.

Anke Engelke? Nachfolgerin von Harald Schmidt? Nein. Ihre Sat.1-Late-Night floppte. Rudi Carrell hatte Recht. Der hat es ja schon vorher gesagt. Und der Harald? Der kehrte mit seiner Show genau ein Jahr nach dem Sat.1-Aus wieder zurück. Ins Erste. Sein altes Zuhause.

Skandal in den USA: Beim Super Bowl legt Justin Timberlake eines der beiden besten Teile von Janet Jackson frei. Die Amis sind erschüttert. Die machen nachts nämlich immer das Licht aus und wissen gar nicht, wie so was aussieht. Nipplegate.

Zum Bundesliga-Start im August fällt im Bremer Stadion der Strom aus. Panik lässt die ARD angesichts des Sendeausfalls erst gar nicht aufkommen. Wahllos werden Häppchen aus Musiksendungen abgespult, die Zuschauer werden erst gar nicht über die Panne informiert.

Der große Sir Peter Ustinov, Christopher Reeve, Ronald Reagan, Inge Meysel: 2005 findet ohne sie statt.

MTV schluckt VIVA und will am Programm sparen. Dafür wird Deutschland reicher an Kleinstsendern: Astro TV legt uns die Karten, TV Gusto kocht uns was vor, die pure Natur gibt’s bei Terra Nova, Spiele satt auf K1010.
Es dürfte also niemals langweilig werden.
2005 kann kommen.

RTZapper

Juli: “Perfekte Welle”

Dienstag, den 28. Dezember 2004
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„Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag.“ Nach der Beben- und Flutkatastrophe in Südostasien bekommt der Hit von Juli einen äußerst faden Beigeschmack. Denn natürlich war der Tsunami, der am zweiten Weihnachtsfeiertag viele Menschen ins Unglück stürzte, alles andere als perfekt. Für eine junge Band wie Juli ist das natürlich nicht ganz angenehm, obwohl ihr Song gar nicht mal so unbedingt mit einer Wasserwelle zu tun hat. Wahrscheinlich haben die Musiksender und viele Radiosender auch Bauchschmerzen bekommen, als sie den Song hörten und nebenbei die Nachrichten sahen. Die „Perfekte Welle“ wurde nun jedenfalls aus dem Programm vieler Radiosender verbannt, wie gestern gemeldet wurde. So kommt es, dass selbst ein eigentlich positiver und fröhlicher Song von der brutalen Realität überholt wird.

RTelenovela

Bescherung

Samstag, den 25. Dezember 2004
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Ich war am Nachmittag bei der Christvesper in Schmachtenhagen und habe dort (leider) die schlechteste Orgelspielerin aller Zeiten erlebt, hat sich ständig verspielt. Und dann wurde noch ein Lied angestimmt, welches wirklich niemand kannte…
Der Abend war entspannt, die wichtigsten Geschenke wusste ich schon vorher, außerdem darf ich dem “Music Shop” mal wieder einen Gutscheinbesuch abstatten.
Und dann noch das Quiz. Eigentlich hatte ich mir hier noch ne Flasche Coco-Rum hingestellt, aber es war dermaßen stressig, dass ichs gar nicht geschafft habe, was davon trinken.
In diesem Sinne: PROST!

RTZapper

Harald Schmidt: Comeback

Freitag, den 24. Dezember 2004
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DO 23.12.2004, 22.45 Uhr, Das Erste

Ich hab mich auch durchsetzen können – bei meinem eigenen Fernseher keine große Sache. So haben wir zu fünft Harald Schmidt gesehen. Die Wiederkehr ins Fernsehen nach genau einem Jahr!
Er sieht ziemlich scheiße aus. Der Herr Andrack dagegen wie immer. Die Sendung war eher Durchschnitt, aber die Sat.1-Shows waren ja auch nicht immer alle erste Sahne. Da ist sicher noch ne Steigerung drin – und ne neue Frisur!

aRTikel

Durchgehört: Hans-Peter schreit wieder

Donnerstag, den 23. Dezember 2004
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MAZ Oranienburg, 23.12.2004

In Deckung!! Scooter haben ein neues Album rausgebracht. Auf „Mind The Gap“ befinden sich 13 Tracks sowie auf einer zweiten CD ein Live-Konzertmitschnitt.
Kulturell hochwertig waren Scooter ja noch nie. „Hyper, Hyper“ hieß das Ding, mit dem sie vor mehr als zehn Jahren den Durchbruch schafften. Das Rezept von Scooter ist denkbar einfach. Ein paar Bässe – umpa, umpa – ein wenig Geklimper, dazu noch das irre, mitunter nicht definierbare Rumgeschreie von H.P. (Hans-Peter) Baxxter (eigentlich: Geerdes) und als Höhepunkt, im Refrain, eine meist recht eingängige (bekannte) Melodie, die Feingeister erst einmal tief durchatmen lässt. So wird mit „Jigga! Jigga!“ ein Hit von Enya verwurstet und man fragt sich, ob denn wirklich alles erlaubt ist im Musikbusiness. Ricky Martin oder JLo werden ebenfalls ihre Ohren anlegen, wenn sie die Scooter-Versionen ihrer Hits zu hören bekommen.
„Mind The Gap“ ist wahrscheinlich nur erträglich, wenn man sich ordentlich einen angetrunken hat.