Tagesarchiv für 2. Oktober 2004

RTZapper

Sportschau

Samstag, den 2. Oktober 2004
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SA 02.10.2004, 18.10 Uhr, Das Erste

Ach, der Olli! Hat er also am Sonnabend mal wieder einen kleinen Ausraster gehabt. Nach einem kleinen Rempler mit Miroslav Klose blökte Kahn ihn mit wutverzerrtem Gesicht an. Mit zwei Fingern wollte er zudem untersuchen, was der Miro alles in seiner Nase hat. Wieder einmal hat uns der Olli eindrucksvoll bewiesen, dass er nicht mehr ganz so richtig tickt. Seine absolut übertriebene Reaktion wurde vom Schiedsrichter des Fußballspiels in keinster Weise geahndet. Bleibt also die Frage: Kann sich ein Oliver Kahn eigentlich alles erlauben? Wofür hält sich dieser … Mensch? Nein, in diesem Augenblick machte er eher den Eindruck eines Gorillas, dem sein Frauchen streitig gemacht wurde. Schön, dass wenigstens die Medien kritisch berichteten, wenn sich ein (Profi-)Sportler so lächerlich macht.

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aRTikel

Russischer Telefonsex

Samstag, den 2. Oktober 2004
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Literarische Kostbarkeiten in der Spätlese

MAZ Oranienburg, 2.10.2004

ORANIENBURG
Es war wieder richtig voll am Donnerstagabend in der Aula des Louise-Henriette-Gymnasiums. Um viele Hocker, die als kleine Tischchen dienten, saßen die Zuhörer und lauschten den „literarischen Kostbarkeiten“, die Schüler und Lehrer auf vier kleinen Bühnen zum Besten gaben. Zum dritten Mal wurde zur „Spätlese“ geladen.
Hendrike Grunow erzählte im Berliner Dialekt davon, wie sie sich in einen Jungen aus Dessau verliebte. Was natürlich nichts werden konnte: „Hätt ick mal erst een aus Berlin erwischt!“ Über russischen Telefonsex mit verzerrten Frauenstimmen vom Tonband („Ich weiß, wie einsam du dich fühlst… Mach deine Hose auf!“) berichtete Friedhelm Weinberg. Er las aus Wladimir Kaminers „Russendisco“.
Lehrer Thomas Rehfeld stellte einen Ausschnitt aus den „13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ vor und beschrieb einen Lehrer, der seinen Lehrstoff besonders anschaulich darstellt und sich schon mal in den „Satz des Pythagoras“ verwandelt. In den Pausen sorgte die Band Greensession mit Klavier, Gitarre und Percussion für musikalische Klänge.
Mit der „Spätlese“ ist den Organisatoren einmal mehr eine sehr außergewöhnliche Veranstaltung gelungen, die zeigt, dass Bücher alles andere als langweilig sind.

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aRTikel

In 10 Jahren viel geschafft

Samstag, den 2. Oktober 2004
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Festakt fürs Henriette-Gymnasium

MAZ Oranienburg, 2.10.2004

ORANIENBURG
Die Erfolge im Sport, die Konzerte, die Projektwochen und die kleinen, besonderen Momente wie die Abi-Feier: Es ist „das, was uns ausmacht“. Die Präsentation, die am Donnerstagabend auf dem Festakt zum zehnten Geburtstag des Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasiums in der Orangerie gezeigt wurde, sagte eigentlich schon alles über die Schule und ihre vielen Erfolge aus. In mühevoller Arbeit des Schülers Moritz Marbach entstand dieser gelungene Rückblick auf die Geschichte des LHG.
Genau vor zehn Jahren wurde die Schule festlich eingeweiht. Seitdem wurde viel geschafft. Zum Jubiläum kamen Bildungsminister Steffen Reiche, Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke und der ehemalige Schulleiter Wolfgang Nitsch.
„Es reicht nicht aus, modern ausgestattete Fachkabinette zu haben“, erklärte Schulleiterin Doris Elert, sondern auch die Menschen dahinter seien wichtig. Zum Beispiel Sekretärin Renate Ahrens, die „liebevoll unsere Schüler umsorgt“, so Doris Elert. Auch der Hausmeister, der sich um das große Schulgelände kümmert.
Oranienburgs Bürgermeister Laesicke erinnerte sich an die Zeit, als noch eine Mauer zwischen dem russischen Kommandogebäude und dem damals verwahrlosten Rosengarten stand.
Bastian Steinmöller, einer von momentan 886 Schülern, freut sich, dass sich am LHG viele für ihre Schule einbringen, „und das ohne Zwang“. Ein „besonderes Schüler-Lehrer-Verhältnis“, schätzt auch Doris Elert ein.
Am Ende des Festaktes wurde mit Sekt auf das Jubiläum angestoßen.

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