Monatsarchiv für Mai 2004

aRTikel

Kneipen-Test: “Einen Schnäpper vielleicht?”

Mittwoch, den 12. Mai 2004
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Kneipen-Test (24): Das „Lindeneck“ in Borgsdorf

MAZ Oranienburg, 12.5.2004

BORGSDORF
Ja, okay, die Kellnerin arbeitet auch erst seit kurzem hier. Aber eine gewisse Grundkenntnis über die Speisekarte darf man doch trotzdem verlangen? Zumal die Karte nun soo umfangreich auch nicht ist.
Neu eröffnet hat in der Hauptstraße in Borgsdorf die Gaststätte „Lindeneck“. Angeboten wird eine deutsch-deutsche (Ost-West?) Küche mit niedrigen Preisen. Die kann sich im Grunde jeder leisten, was ja schon mal erfreulich ist. Die Angebotspalette ist überschaubar (Gulasch, Schnitzel, Buletten, Nudeln und einiges mehr). Mit den Speisen kann die kumpelhafte Kellnerin-Anwärterin allerdings wenig anfangen. Die Bestellung besteht also aus der Ansage von diversen Nummern: „Einmal die 16, bitte.“ Wie üppig eine Speise ist, weiß die gute Frau übrigens nicht. „Ich habe die Bulette auch noch nie gesehen.“ Na, dann lassen wir uns eben alle mal überraschen!
„Für wen ist der Humburja?“ Hamburger? Wir haben keinen Hamburger bestellt. Nun gut, gemeint war das Hamburger Schnitzel und wir haben den coolen Humor der „Hamburja-Bringerin“ nur nicht so ganz mitbekommen. Ebenso nicht mitbekommen haben die Fachkräfte, dass es auf der Karte neben der
„Sprite“ noch eine weitere Zitronenlimonade gibt. Da muss sie selber erst mal auf der Karte nachsehen, denn dem Kunden glaubt sie das nicht.
Einen Espresso gibt es nicht. Nicht schlimm, aber: stattdessen einen „Schnäpper?“ Eine interessante Espresso-Alternative. Nein, keinen Schnaps.
Das mag sich dramatisch anhören. Aber alles in allem isst man im „Lindeneck“ gut und preiswert. Und darauf kommt es an. Insofern lohnt sich der Besuch. Die Bedienung wird die Karte sicher auch noch kennen lernen. Und bis dahin haben sicher auch noch andere Gäste daran ihren Spaß.

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RTZapper

Von Null auf 42

Dienstag, den 11. Mai 2004
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MO 10.05.2006, 21.45 Uhr, Das Erste

So ein kleines bisschen neidisch ist man ja doch: Innerhalb eines Jahres schaffte es eine Gruppe von Leuten, die sonst keinen Sport trieben, in New York den Marathon zu laufen. Das ist nicht nur eine beeindruckende Leistung, sondern war auch eine sehr interessante dreiteilige Doku im Ersten. Es ist ja nicht nur so, dass die Läufer jetzt einfach fitter sind. Nein, sie verloren auch noch ein paar Pfündchen und haben totalen Spaß am Laufen. Ich meine, unsereins setzt sich ja schon ins Auto, um mal schnell einen Brief wegzubringen. Das Fahrrad verstaubt währenddessen in der Garage. Irgendwann kommt der Tag, da werde ich mir auch die Laufschuhe anschnallen und losjoggen. Da bin ich mir ganz sicher. Das wird nicht heute sein. Morgen auch nicht. Nächste Woche sicher auch noch nicht. Aber irgendwann! Verlasst euch drauf! Und was gibt es da eigentlich zu lachen?

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RTelenovela

Lindeneck

Montag, den 10. Mai 2004
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Ja, okay, die Kellnerin arbeitet auch erst seit kurzem hier. Aber eine gewisse Grundkenntnis über die Speisekarte darf man doch trotzdem verlangen? Zumal die Karte nun soo umfangreich auch nicht ist.
Neu eröffnet hat in der Hauptstraße in Borgsdorf die Gaststätte „Lindeneck“. Angeboten wird eine deutsch-deutsche (Ost-West?) Küche mit niedrigen Preisen. Die kann sich im Grunde jeder leisten, was ja schon mal erfreulich ist. Die Angebotspalette ist überschaubar (Gulasch, Schnitzel, Buletten, Nudeln und einiges mehr). Mit den Speisen kann die kumpelhafte Kellnerin-Anwärterin allerdings wenig anfangen. Die Bestellung besteht also aus der Ansage von diversen Nummern: „Einmal die 16, bitte.“ Wie üppig eine Speise ist, weiß die gute Frau übrigens nicht. „Ich habe die Bulette auch noch nie gesehen.“ Na, dann lassen wir uns eben alle mal überraschen!
„Für wen ist der Humburja?“ Hamburger? Wir haben keinen Hamburger bestellt. Nun gut, gemeint war das Hamburger Schnitzel und wir haben den coolen Humor der „Hamburja-Bringerin“ nur nicht so ganz mitbekommen. Ebenso nicht mitbekommen haben die Fachkräfte, dass es auf der Karte neben der „Sprite“ noch eine weitere Zitronenlimonade gibt. Da muss sie selber erst mal auf der Karte nachsehen, denn mir glaubt sie das nicht.
Einen Espresso gibt es nicht. Nicht schlimm, aber: stattdessen einen „Schnäpper?“ Eine interessante Espresso-Alternative. Nein, keinen Schnaps.
Das mag sich dramatisch anhören. Aber alles in allem isst man im „Lindeneck“ gut und preiswert. Und darauf kommt es an. Insofern lohnt sich der Besuch. Die Bedienung wird die Karte sicher auch noch kennen lernen. Und bis dahin haben sicher auch noch andere Gäste daran ihren Spaß.

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RTZapper

Die nervigsten VIPs weltweit

Samstag, den 1. Mai 2004
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FR 30.04.2004, 20.15 Uhr, ProSieben

Langsam ist es aber genug: Die 100 nervigsten Songs, die 100 nervigsten Deutschen – und jetzt: die 100 nervigsten VIPs weltweit – Freitagabend auf ProSieben. Die Auflistung der Prominenten war an sich nicht unspannend. Dazwischen wurden genau diese Promis allerdings noch von Ingo Appelt, Mirja Boes, Mario Barth, Oliver Pocher und Ingolf Lück kommentiert. Allerdings war das Niveau insbesondere von Appelt und Barth dermaßen tief unten, dass die untere Kante des Kneipentisches noch nicht einmal mit einem Fernglas zu erahnen war. Mehr als blöde, prollige Sprüche von sich lassen, die sie vorher wahrscheinlich auch noch auswendig gelernt haben, haben die Herren Comedians wohl nicht drauf. Oliver Pocher scheint gewusst zu haben, warum er sich verbal sehr zurückgehalten hat. Ihm scheint diese peinliche Veranstaltung auch ziemlich unangenehm gewesen zu sein…

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