Monatsarchiv für April 2004

aRTikel

Was wird aus dem Greensession-Sänger?

Mittwoch, den 28. April 2004
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Im Interview äußerte sich Shai Hoffmann auch über seine Zukunft bei Greensession.

MAZ Oranienburg, 28.4.2004

Wirst du bei Greensession bleiben?

Shai: Ich weiß noch nicht, wie es weitergeht. Ich muss erst einmal abwarten, wie weit ich bei „Star Search“ komme.

Besteht denn bei dir der Wunsch, weiterhin Sänger in der Band zu sein?

Shai: Ich würde gern zur Band zurückkommen. Wenn aber Angebote kommen, mit denen ich mein Leben finanzieren kann, dann würde das vorgehen.

Ist es schöner, vor einem Konzert-Publikum aufzutreten oder in einem Fernsehstudio?

Shai: Ich glaube, im Fernsehen ist es noch geiler. Das Publikum sitzt da und hört mir zu. Obwohl bei einem Konzert wie „Rock am Platz“ natürlich die Party abging.

aRTikel

Sonntag wird es wieder ernst

Mittwoch, den 28. April 2004
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Shai Hoffmann von Greensession hat es ins Viertelfinale von „Star Search“ geschafft

MAZ Oranienburg, 28.4.2004

BERLIN
„Die Suche geht weiter. Viel weiter.“ Noch hängt es da, das Alexandra-Kamp-Poster, im Studiogebäude der „Star Search“-Produktion in Adlershof. Niemand wäre aber darauf gekommen, dass es sich um die Suche nach einem neuen Jurymitglied handelt.
„Ich hätte nicht gedacht, dass das so eine Welle auslöst“, meint Shai Hoffmann. Die Aussage des 22-jährigen Sängers von Greensession über Frau Kamps Lippen sorgte für Aufregung. Nach weiteren Äußerungen von Jury-Mitglied Hugo-Egon Balder schaltete sie ihren Anwalt ein. Daraufhin wurde sie von Sat.1 gekündigt. „Eigentlich ist Alex eine sehr sympathische Frau“, erzählt Shai. „Es ist echt schade, dass sie gegangen ist. Ich glaube, dass sie einfach die falschen Berater hat.“
Erste Probe im „Star Search“-Studio. Die „Voices“ sollen in der Show am Abend noch einmal ihre Single „Nothing Can’t Stop Us Now“ vorstellen, die einen Tag danach in den Handel kam. Das ganze Team macht einen sehr lockeren Eindruck. Shai macht Witze und Gesten, die ganz sicher nicht in die Performance gehören.
Sein Tag bei „Star Search“ beginnt gegen Mittag. „Ich habe dann ein Vocal- und Tanzcoaching“, erzählt Shai. „Danach gibt es einen Durchlauf im Studio.“ Seine Klamotten kann er sich weitgehend selbst aussuchen. „Die Kostümbildner machen aber auch Vorschläge“, ergänzt er.
Die Entscheidung im Achtelfinale am 18.April war knapp. Nur durch die höhere Punktzahl des Publikums schaffte er es in die nächste Runde. „Ich dachte echt, das war’s“, erinnert sich Shai. Im Viertelfinale am Sonntag trifft er auf Norman Böttcher. „Norman ist ein echt geiler Sänger“, gibt Shai zu. „Er macht aber auch komplett andere Musik. Er hat auch eine ganz andere Bühnenpräsenz als ich.“ Trotzdem kommt unter den beiden kein Konkurrenzdenken auf. „Das Verhältnis zu den anderen Kandidaten ist sehr gut. Der Videodreh, die Coachings – das schweißt zusammen.“
Zu Sarah, der Achtelfinal-Gegnerin, soll Shai ja ein besonderes Verhältnis haben. So stand es in der Zeitung. Am Sonntag hatte Sarah ihren vorerst letzten Auftritt bei „Star Search“. „Ich bin schon ein bisschen traurig“, gibt sie zu.
Auf dem Weg in die Garderobe nehmen sich Shai und Sarah noch ein wenig Zeit für die Autogrammjäger vor dem Gelände. Sie genießen das sichtlich. „Wir waren vorige Woche immer da“, erzählt die 18-jährige Stefanie. „Als Sänger soll Shai gewinnen.“ „An den süßesten Jungen der Welt“, steht auf dem Umschlag eines Briefes an Shai. „Bei mir zu Hause klingeln auch schon mal wildfremde Mädchen an der Tür“, erzählt er.
Die Generalprobe: Auffällig ist, wie klein das Studio in Wirklichkeit ist. Und: Die Akustik ist eine ganz andere, als die in der Fernsehübertragung. Dass die Jury trotz schräger Töne da schon mal fünf Punkte vergibt, verwundert so nicht mehr.
Nach der Probe schnell noch ein Interview mit VIVA und dann heißt es: warten auf den Auftritt in der Show. Sonntag wird es wieder ernst für Shai. Er will noch weiterkommen.

RTZapper

Star Search 2

Montag, den 26. April 2004
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SO 25.04.2004, 20.15 Uhr, Sat.1

Da hat also der Sat.1-Chef höchstpersönlich ein Machtwort gesprochen und Alexandra Kamp (Foto) vor die Tür gesetzt. Hat sie nun oder hat sie nicht ihre Lippen aufgespritzt? Im Grunde ist das ja nicht wirklich die interessante Frage. Viel spannender ist: Warum macht Frau Kamp so einen Zirkus draus? Es ist ja nicht so, dass sie sagt: „Nein, das stimmt gar nicht.“ Sie äußert sich dazu nicht. Das Argument, dass das ihre Privatsache sei, fällt in ihrem Fall aus. Denn (Achtung, Wortwahl!): Falls sie sich ihre Lippen hat vergrößern lassen, hätte sie es doch sicherlich auch für ihre Karriere als Schauspielerin getan. Egal, Frau Kamp wird wohl nun ein privates „Job Search“ veranstalten müssen. Als Jurymitglied in der Sat.1-Show gehörte sie so oder so nicht zu den kompetentesten.

RTZapper

ZAPPER VOR ORT: PK “(T)Raumschiff Surprise”

Freitag, den 23. April 2004
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DO 22.04.2004, Berlin, CinemaxX Potsdamer Platz

„Sind Sie gut durch die Kontrollen gekommen?“, fragt Michael „Bully“ Herbig die Journalisten im CinemaxX am Potsdamer Platz. Wer in den Saal wollte, in dem die Pressekonferenz zu Bullys neuem Film „(T)Raumschiff Surprise – Periode I“ stattfinden sollte, musste erst alle Jacken abgeben. Auch die Han-dys mussten draußen bleiben. Zu guter Letzt noch eine Leibesvisitation. Sicherheit wie auf dem Flughafen.
Wir sind gekommen, um die ersten 20 Minuten des „(T)Raumschiffs“ begutachten zu können. Und, ja, ganz nett. Hier und da ganz lustig. Aber ein richtiges Urteil über den Film ist wohl erst möglich, wenn er im Juli fertig ist und anläuft.
Zur Pressekonferenz waren neben Bully auch Rick Kavanian, die schwangere Anja Kling und der braun gebrannte Til Schweiger vor Ort. Gleich zu Beginn gibt’s Streit: Ein in der ersten Reihe sitzender, sehr wichtiger Wiener Herr fühlte sich von der vor ihm stehenden rbb-Kamera gestört. Der rbb musste umziehen. Unter wütendem Protest.
„Es ist der erste demokratische Film“, merkt Herbig an. Die Pro-Sieben-Zuschauer durften sich aussuchen, welche Reihe der „Bullyparade“ als Film auf die Leinwand kommen sollte. Warum wir so lange auf den Film warten mussten, fragt jemand, der wahrscheinlich verdammt froh war, dass ihm überhaupt eine Frage eingefallen ist. „Eigentlich ist er in Rekordzeit entstanden“, antwortet Bully. „Seit einem Jahr befinden wir uns in der Postproduktion.“ „Was ist die Message des Films?“, möchte eine Frau vom Berliner Rundfunk wissen. „Das kann ich nicht verraten, das wäre das Ende des Films“, lacht Bully. „Aber ich ruf sie an und sag Bescheid.“ Macht er sicher.

RTelenovela

Panne auf der Rudolf-Wissell-Brücke

Dienstag, den 20. April 2004
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Heute Nachmittag auf der Rudolf-Wissell-Brücke (A100), Richtung Nord, in Berlin. Zähflüssiger Verkehr. Auto wird langsamer und langsamer. Es nimmt kein Gas mehr an, schließlich geht nichts mehr. Ich rette mich noch an den rechten Fahrbahnrand. Schaffe doch noch ein paar Meter, sehe aber hinter mir eine Benzinspur. Kotz!!! Nicht schon wieder!!
Anruf beim ADAC. Die müssen mich hier wegschleppen. Danach Warndreieck aufgestellt. Und warten.
Inzwischen machte ich mir darüber Gedanken, wie ich das sch… Auto los werde und zu welcher Marke ich umsteigen werde…
Dann kommt die Polizei mit Blaulicht, stellt sich hinter mich, fragt, was los ist. Schließlich stellen die so ne Warnleuchte auf und warten mit mir auf die Pannenhilfe. Danke, Polizei!
Nach ca 30 Minuten werde ich dann von der Autobahn geschleppt. Der ADAC-Mensch fummelt hier und da und findet auch sofort (!) den Fehler. Irgend so ein Ring um die Leitung zur Benzinpumpe war abgeruscht.
Ich konnte weiterfahren. Und weil ich auf der Autobahn die Panne hatte, musste ich nicht mal etwas bezahlen.
Happy End.
Und ach ja, ich werde das Auto wohl doch nicht verkaufen.
Bis zur nächsten Panne. Oder bis wieder was kaputt geht.

aRTikel

“Keine Lust, die wiederzusehen”

Samstag, den 17. April 2004
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Gysi nochmal in den Bundestag?

MAZ Oranienburg, 17.4.2004

ORANIENBURG
Wird Gregor Gysi 2006 noch einmal für den Bundestag kandidieren? Das wird der Anwalt sehr häufig gefragt. Auch in der gut gefüllten Oranienburger Orangerie durfte diese Frage am Donnerstagabend nicht fehlen. Etwa 200 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Gespräch zwischen Gysi und dem Radiomoderator Jürgen Rummel. Und warteten auf Gysis Antwort. „Ich habe die Rechnung für die zwölf Jahre davor bezahlt“, meint Gysi. Vor kurzem hatte er einen leichten Herzinfarkt. Ende 2005 will er sich entscheiden, ob er sich noch einmal zur Bundestagswahl aufstellen lassen will. „Trotzdem bleibe ich ein politisch handelnder Mensch“, bekräftigt er. Deswegen müsse er aber nicht unbedingt im Bundestag sein. „Ich habe auch keine Lust, die alle wiederzusehen“, meint er mit einem schelmischen Grinsen. „Andererseits: Die haben mich aber auch verdient.“
„Die DDR war für die Westler viel mehr Ausland als die BRD für die DDR-Bürger“, sagt Gysi. Weshalb die PDS auch heute noch für viele Westdeutsche eine ausländische Partei sei. Und: Seit die Partei nicht mehr mit einer Fraktion im Bundestag vertreten sei, käme der Osten dort kaum noch vor.
Es gebe auch ein mentales Problem. Im Zusammenhang mit der Deutschen Einheit sei den Westdeutschen kein positives Erlebnis aus dem Osten gegönnt worden. Über eine Übernahme einiger guten As-pekte aus dem DDR-Bildungsbereich sei im Westen nicht einmal nachgedacht worden. Aber: „Ich freue mich, dass sie jetzt nach Finnland fahren, um sich da das DDR-Bildungssystem anzusehen“, schmunzelt Gregor Gysi. Aus heutiger Sicht sei die Wiedervereinigung mehr eine Eingliederung des Ostens an die Bundesrepublik gewesen.
Dass er wegen der Bonusmeilen-Affäre als Wirtschaftssenator von Berlin zurückgetreten ist, sieht er auch heute noch als „richtige Konsequenz“. „Der Fehler war ja meiner“, sagt Gregor Gysi.
Nach zwei Stunden war das Gespräch beendet. Gysi hätte sicherlich noch stundenlang weiterreden können…

RTZapper

Star Search 2 / Star-Duell

Freitag, den 16. April 2004
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MI 14.04.2004, 20.15 Uhr RTL
DO 15.04.2004, 20.15 Uhr, Sat.1

Es ist nicht mehr auszuhalten! Wieso lassen Fernsehmacher eigentlich immer wieder zu, dass der „Shoop-Shoop-Song“ von Cher von irgendwelchen Möchtegern-Casting-Schnitten von hinten bis vorne verhunzt wird? Das muss man doch vorher merken, dass man den Song einfach nicht drauf hat! Linda Hesse hat es bei „Star Search“ (Sat.1) vergangenen Donnerstag leider vorher nicht bemerkt. Dafür aber die Zuschauer, die dem Mädel die nötigen Punkte fürs Weiterkommen verweigerten. Einen Tag davor ist die Mode-Designerin Sarah Kern beim RTL- „Star Duell“ mit dem gleichen Lied rausgeflogen. Mal abgesehen davon, dass die Definition „Star“ bei der neuesten RTL-Innovation wirklich noch mal überdacht werden sollte. Beim „Star Duell“ soll es gar nicht wirklich um Gesangskünste gehen. Sagt RTL. Soll nur irgendwie lustig sein. Ist es aber nicht. Sage ich.