Tagesarchiv für 25. Mai 2003

RTelenovela

Royal Käse

Sonntag, den 25. Mai 2003
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Neulich bei McDonald’s in Sachsenhausen. „Einen Hamburger Royal, bitte!“ „Royal Käse oder Royal TS?“, fragt die nette Verkäuferin. Das wirft beim Kunden Fragen auf. Denn von einem „Royal Käse“ ist auf den Angebotstafeln der Schnellimbisskette weit und breit nichts zu sehen. „Einen Hamburger Royal“, beharren wir auf unserer Bestellung. Und wieder die gleiche Frage. Die Bezeichnung „Hamburger Royal“ sei irreführend, erklärt die reizende Verkäuferin weiter. Doch was genau ist da irreführend? Wollen wir einen „Royal TS“, bestellen wir eben auch einen „Royal TS“. Was ist so schwer daran? Und schließlich ist auf dem „Royal TS“ auch Käse drauf, nur eben zusätzlich auch Tomaten und Salat. Vielleicht sollten die Kunden in Zukunft lieber „Royal Käse ohne TS“ bestellen? Irreführend scheinen die Artikelbezeichnungen ihrer Burger jedenfalls nur für die Sachsenhausener McDonald’s- Verkäufer selbst zu sein.

RTZapper

Eurovision Song Contest 2003

Sonntag, den 25. Mai 2003
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SA 24.05.2003, 21.00 Uhr, ARD

Wo blieb er, der große Skandal um t.A.t.U.? Der heiße, innige Kuss und die Umarmungen? Nix davon. Nur zwei junge Mädels in T-Shirts mit einer großen „1“ darauf, die sich so siegessicher waren, dass sie sich fast schon wieder total langweilten. Wie auch die Zuschauer zu Hause. Die mussten Sonnabendabend miterleben, wie sich das Lesben-Duo mit seinen dünnen Stimmchen durch sein Lied quälte. Das ist eben live und klingt nicht wie von der CD. Dass sie am Ende doch nur Dritte wurden, beleidigte sie zutiefst. Hatten sie doch Platz eins quasi schon für sich abonniert! Natürlich war von Schiebung die Rede. Ach Mädels, ihr müsst noch einiges lernen! Und dann war da ja noch Axel Bulthaupt, mit Abstand die Schönste unter den Mädels des ABBA-Musicals „Mamamia“. Diese waren in „Letten, dass…“ zu Gast, die Sendung, die auf das Musikereignis aus Riga einstimmen sollte. Der gute Axel versuchte die Österreicher schon vorher zu trösten, weil sie ja mit ihrem Blödel-Song von Alf Poier nur auf dem letzten Platz landen würden. Nun gut, es wurden dann doch mehr als doppelt so viele Punkte, wie unsere Lou von den europäischen Fernsehzuschauern bekam. „Wann trifft sie endlich den richtigen Ton?“, fragten wir uns angst und bange bei Jemini aus Großbritannien. Dafür gab es auch aus ganz Europa nicht einen läppischen Punkt. Als die Voterin aus London dran war, hatte sie auch ein Glas Sekt in der Hand. Das nennt man dann wohl Frustsaufen. Erstaunlicherweise waren die Briten aber die einzigen, die als echte Peinlichkeit auf der Bühne standen. Was den Grand Prix ja fast schon langweilig macht. Für Istanbul 2004 wünschen wir uns wieder mehr musikalische Abwechslung!