Monatsarchiv für Juli 2002

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Blue Moon: Der Orkan

Donnerstag, den 11. Juli 2002
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MI 10.07.2002, 22.00 Uhr, Fritz

Das ganze furchtbare Ausmaß des heftigen Orkans am letzten Mittwochabend wurde einem wohl erst klar, als man danach Radio und Fernsehen einschaltete. Fritz hat schnell reagiert, im „Blue Moon“ konnten die Anrufer erzählen, was sie erst einige Minuten zuvor bei dem Unwetter erlebt haben. Da kommt kein Horror- oder Katastrophenfilm mehr mit. Den wahren Horror bekam man hier zu hören und der war schauderhaft genug! Ein Mann, der mit seiner Familie auf dem Werbellinsee fast in Seenot geriet. Es soll zwei Meter hohe Wellen gegeben haben. Ein junges Mädchen, das im Wald von Heiligensee im Stau stand und ständig in Gefahr war, unter einen umstürzenden Baum zu geraten. Geschichten mit Gänsehaut-Effekt.

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Das Millionenspiel

Dienstag, den 9. Juli 2002
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MO 08.07.2002, WDR

Sieben Tage hat der junge Mann. In der Zeit muss er es von einem bestimmten Punkt ins Fernsehstudio von TE-TV schaffen. Dann bekommt er eine Million Mark. Doch der Weg dahin ist schwer. Er wird gejagt, ist ständig in Gefahr, erschossen zu werden. Die gesamte Jagd wird live im Fernsehen gezeigt. Verfolger und Verfolgter sind zu Stars geworden. Der Showdown dann im Studio selbst. Das Geld ist ganz nah, doch vorher kommt noch der Gang durch die Todesspirale. An drei Punkten kann er noch erschossen werden. Aber es ist ja alles nur ein Spiel. „Das Millionenspiel“ sorgte bei der Erstaufführung 1971 für großen Wirbel. Viele Zuschauer hielten den Film für eine echte Show. Einige haben sich sogar beworben, auch um die Million spielen zu dürfen. Das Interessante dabei: Jetzt, 31 Jahre später, kommt einem doch vieles bekannt vor. „Die 100000 Mark Show“ lässt grüßen. Die Macher des Films haben vieles richtig vorhergesehen. Nur dass noch keiner erschossen wird. Noch.

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Sprechfunk

Mittwoch, den 3. Juli 2002
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DI 02.07.2002, 22.00 Uhr, Fritz

Vor einiger Zeit hat Jürgen Kuttner das schon mal gemacht. In seinem „Sprechfunk“ auf Fritz sagte er einfach mal eine ganze Sendung lang gar nichts und ließ nur die Hörer zu Wort kommen. Fast drei Stunden waren sie auf sich allein gestellt. Am Dienstag war es mal wieder so weit. Kuttner blieb still (vielleicht ist er auch schon im Urlaub?). Doch das Ergebnis war enttäuschend. Spätestens nach zwei Stunden sollte man doch mitbekommen haben, dass Kuttner heute nichts sagt. Doch viele der Hörer gaben bloß blöde Laute von sich oder teilten mit, wer gerade doof oder schwul ist. So gut wie keiner hatte an diesem Abend auch nur ansatzweise eine Idee, wie man die drei Stunden sinnvoll füllen könnte. Schade eigentlich.