Tagesarchiv für 6. Juni 2001

RTelenovela

Den Bahnrekord (noch?) nicht erreicht

Mittwoch, den 6. Juni 2001
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Bisher habe ich erst ein paar Mal mehr oder weniger erfolgreich gekegelt. Doch zum Bowlen konnte ich bisher nicht überredet werden. Aber dann beschloss meine Familie, das Bowling-Center in Glienicke aufzusuchen (es empfiehlt sich immer, eine Bahn vorzubestellen), um ein paar Kugeln zu schieben. Okay, sie haben noch nie gebowlt, ich habe noch nie gebowlt – und zusammen blamieren macht doch viel mehr Spaß.
Um in das Bowling-Center zu gelangen, muss man zunächst einige Treppen nach unten steigen, fast wie in einen Bunker. Doch dann standen wir m einer großen Halle mit vielen Bowling-Bahnen und einigen Spieltischen.
Für die Bowlingbahn sind unsere verdreckten Straßenschuhe natürlich ganz und gar nicht geeignet gewesen. Deshalb bekommt man auch spezielle Schuhe, die auf dem glatten Boden nichts zerkratzen oder beschmutzen können.
Jeder Mitspieler darf während einer Runde zehnmal zwei Kugeln werfen (oder heißt es schieben?). Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt. Logisch.
Und, ja, ich bin ein bisschen stolz auf mich, meine allererste Amtshandlung beim Bowling war – haltet euch fest -ein Strike! Alle zehn Kegel mit einem Mal! Ich war selbst ganz baff. Okay, im Laufe der Zeit wurde die Anzahl der Strikes ein wenig geringer, wofür aber die Anzahl der „Ratten” (ich glaube, beim Bowling heißt das anders) beträchtlich stieg.
Bei den anderen lief es dafür umso besser. Auf meiner Bahn scheinen ein paar Unebenheiten zu sein, anders kann ich mir mein Versagen einfach nicht erklären. Die umgehende Überprüfung des Bodens ergab allerdings das wenig überraschende, dennoch niederschmetternde Ergebnis, dass es eben nicht an der Bahn, sondern einzig und allein an meinem Nichtkönnen liegt. Aber andererseits, es ist ja. immer wieder beruhigend, dass man trotzdem nicht der Schlechteste war. Mit meinen 85 Punkten war ich eigentlich ganz zufrieden (der Bahnrekord lag allerdings um ein Vielfaches hoher, Bowling-Profis dürfen dann an dieser Stelle auch wieder aufhören zu lachen…).
Übrigens, dass das Bowlen den Körper doch ein wenig in Anspruch nimmt, durfte ich an den Tagen danach spüren. Muskelkater. Und was für einer. Womit hab ich das nur verdient?

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