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Jürgi hat wieder alle Lacher auf seiner Seite

Es ist doch immer wieder das Gleiche: Da geht’ man zu einer Comedy-Veranstaltung und genau in der Reihe hinter einem sitzt jemand, der einem mit seiner nicht gerade unauffälligen Lache nervt. Denn es ist ja nicht nur die Lache, er findet auch noch alles» aber wirklich alles lustig, was da vorne auf der Bühne erzählt wird.
Nun gut, Jürgen von der Lippe gibt mit seinem neuen Programm „So bin ich”, das er noch bis März im Berliner Schillertheater zum Besten gibt, genug Anlass dazu. Denn, was einige vielleicht gar nicht wissen, Jürgen von der Lippes (bürgerlich: Jürgen Dohrenkamp) eigentliches Standbein ist die Bühne. Hier fühlt er sich am wohlsten. Und das merkt man ihm auch an.
Erneut schildert er packende Erkenntnisse über die Unterschiede zwischen Mann und Frau, Zum Beispiel könne man schon am Tonfall, wie der Name des Göttergatten gerufen wird, erkennen, was Sache ist Und: Frauen können keine Witze erzählen, das heißt, sie können schon, aber nicht richtig. Sie versauen grundsätzlich jede Pointe, was „Jürgi” auch an einigen Beispielen festmacht.
Jeder hat sich auch schon mal gefragt, was eigentlich passiert, wenn wir sterben. Von der Lippe hat da seine eigene Theorie, Man bekommt für seine getane Arbeit auf def Erde einen Lohn, Allerdings muss man für alle seine Sünden einen bestimmten Betrag zurück zahlen. Das kann bitter werden, wenn das Geld nicht reicht. Was zur „Wiedergeburt” führt – ab zurück auf die Erde. Selbst wenn am Ende nur 50 Pfennige fehlen …
Zwar ist „So bin ich” nicht das beste Programm von Jürgen von der Lippe, dennoch sind diese gut zwei Stunden ein Erlebnis. Hier wird der ganz normale Alltag aufs Korn genommen, jeder kriegt sein Fett ab. Egal, ob Frau oder Mann.

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