Monatsarchiv für März 1996

RTelenovela

Klassenfahrt nach Italien (3): Verona

Samstag, den 30. März 1996
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Unser Ausflug am vierten Tag der Italien-Klassenfahrt: Verona in Italien.
“Sieht ja ziemlich schäbig aus…” – Wir sind ein kleines bißchen enttäuscht. Wenn man mal überlegt, wie geschichtsträchtig dieser Ort ist.
Der Balkon von Romeo und Julia macht den Eindruck, er bräche bald ab. Er ist sowieso Teil einer Baustelle – überall Bauzäune.

Letztlich ging die Zeit in Italien viel zu schnell vorüber. Heute ging es mit dem Bus schon wieder von Garda zurück nach Oranienburg. Inclusive Panne auf der Autobahn. Mitten in der Baustelle streikte unser Bus. Keine schöne Lage, aber am Ende ging es doch weiter…

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Klassenfahrt nach Italien (2): Venedig

Donnerstag, den 28. März 1996
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Gestern, der zweite Tag unserer Italien-Klassenfahrt: Es werden weitere italienische Dörfer besichtigt. Malcesine zum Beispiel. Eins ehr schönes kleines Dörfchen.
Und heute stand Venedig auf dem Plan.
Venedig – DIE Stadt der Liebe. Für Leute, die frisch verliebt sind und gerade geheiratet haben, der einzige Ort der Welt, an dem sie ihre Flitterwochen verbringen wollen. Weltbekannt der Canale Grande, der Markusplatz, die Seufzerbrücke.
Um nach Venedig zu kommen, muss man erst mal mit dem Boot umsetzen.
In Venedig angekommen, machen wir uns auf den Weg. Kleine Gassen, Häuser, die oben fast zusammenstoßen… Der erste Eindruck. Dazu ein leichter Geruch von totem Fisch.
Wir steuern auf den Markusplatz zu. Das Zentrum von Venedig. Dort beobachten wir einen Mann, der es doch tatsächlich zulässt, dass 25 Tauben an seinem Körper herumpicken. Eine Taube macht sich gerade an seinem Pfiffi zu schaffen. Somit sieht Venedig einen Mann mehr mit Glatze…

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Klassenfahrt nach Italien (1): Am Gardasee

Dienstag, den 26. März 1996
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Die Uhr zeigt 0.30 Uhr. Die ganze Klasse versammelte sich am Oranienburger Bahnhof. Mit dem Bus nach Italien! Unsere 11.-Klasse-Klassenfahrt!
Nun dürft ihr allerdings nicht denken, dass es rein in den Bus ging und los. NEIN! Nicht doch…
Es gab nämlich nicht nur einen Bus. NEIN! – Das war nämlich so: Es fuhren zwei Busse. Der eine stand leer in Oranienburg. Im anderen saßen schon Leute. Der kam nämlich aus Graal-Müritz und Neubrandenburg.
Und nun vergesst jede Logik!
Alle Leute, die schon aus dem Norden angereist waren, mussten den vollen Bus verlassen und in den leeren einsteigen. Dafür sind die Oranienburger in den vormals vollen Bus eingestiegen. – Nicht mal die Busfahrer selbst waren sich einig, wer nun wo mitfahren sollte.
Alle hatten das Gepäck schon im leeren Bus verstaut. Einige von uns waren schon kurz vor der Explosion.
Aber letzten Endes sind wir doch nach Italien gekommen.
Aber wir wurden entschädigt. Berge, herrliche Landschaften, entfernte Städte und viele, viele Raststätten fuhren an uns vorbei (sozusagen…)
Von den 15 Stunden Anfahrt sind jetzt etwa 12 1/2 vorüber.
Norditalien. Wieder herrliche Landschaften usw…

Garda. Wir sind endlich fast angekommen. – Dieser Ort am italienischen Gardasee ist, man muss es so sagen, vollkommen von den Deutschen eingenommen worden. Man hat zumindest den Eindruck, dass es so wäre. Überall kann man deutsche Schriftzüge lesen.
“Sind wir wirklich in Italien?” Einige von uns waren sich da gar nicht mal so sicher.
Trotzdem erreichen wir endlich das “Hotel Palme”. Tatsächlich: Ein paar Palmen gibt es hier wirklich…
Das Zimmer: Ein Ehebett, ein provisorisches weiteres Bett. Weiterhin ein Nachttisch, ein großer Wandschrank mit Spiegel.
Das Bad: Waschbecken, Toilette, Bidet (Was macht man eigentlich damit…?) und sogar eine Dusche. Leider hat man den Duschvorhang vergessen. Na ja, egal…
Nachdem alles ausgepackt wurde, geht es endlich zum Essen.
Essen: Essen? Na gut, Essen… Ich denke, man kann es so nennen… Ein großer Essensaal. Raumtemperatur: stolze 15°C – also schön warm… – Gläser fleckig, Tischdecken feucht, Stühle durchgesessen. Man sollte dazu sagen, dass das Palmen-Hotel 3 (in Worten: DREI) Sterne hat.
Also, das Essen. Wir sitzen zu dritt an einem Vierertisch. Die Bedienung kann man durchaus als Massenabfertigung bezeichnen. Das wunderbare Essen wird von den Italienern geradezu auf den Teller geknallt.
Vorspeise: Nudeln. Italien eben.
Hauptspeise: Leckeres Fleisch. Da wurde sogar auf die Kartoffeln verzichtet. Dafür gibt es viele schöne, nahrhafte Mohrrüben.
Am Abend nehmen wir dann das dunkle Garda unter die Lupe. “Kuck mal, der Gardasee!” Thommis treffende Bemerkungen zur richtigen Zeit beeindrucken uns immer wieder… – Schließlich war es so dunkel, dass man nicht viel sehen konnte… Jedenfalls nicht den Gardasee…

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Eine Schule im (I)Wahn

Dienstag, den 19. März 1996
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Es ist jetzt schon fast fünf Wochen her, daß die Schülerzeitung des Oranienburger Henriette-Gymnasiums erschienen ist. Aber noch heute sorgt der Iwa(h)n für heftige Kontroversen.
Sie wären zu weit gegangen, hieß es da unter anderem.
Auf der letzten seite des Heftes wurde eine Telefonnummer einer Lehrerin abgedruckt, mit dem Zusatz “FUCK YOU”. Die Redakteure konterten, die Telefonnummer stünde in jedem Telefonbuch, das andere war nicht so gemeint.
Allgemein wird kritisiert, wie über Lehrer berichtet wird. Der landesschulrat, dem diese Ausgabe eingereicht wurde, schötzte sie als “bedenklich” ein.
Es gibt aber noch einen ganz anderen Aspekt. Viele Lehrer sind nämlich ganz und gar nicht einverstanden mit ihrem Schuldirektor. Wie ein Elternbeiratsmitglied berichtete, wird die schülerzeitung gar als Machtinstrument genutzt, um den Direx zu stürzen.
Auf alle Fälle müssen sich die “Iwa(h)n”-Redakteure für die nächste Ausgabe ewas einfallen lassen.

RTZapper

Die Sendung mit der Maus

Sonntag, den 10. März 1996
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SO 10.03.1996, 11.30 Uhr, ARD

Wer kennt sie nicht: die berühmteste Nachhilfelehrerin Deutschlands? Die Maus wird 25!
Wie wird aus Äpfeln Mus gemacht? Wie entsteht Zuckerwatte? Wieso wurde der Klapperstorch erfunden? Wie kommen die Löcher in den Käse? Wie kommen die Streifen in die Zahnpastatube? Wie schnell wachsen unsere Fingernägel? Und und und…
Vor fünf Jahren, zum 20. Geburtstag, wurde ausprobiert, wieviele Luftballons nötig sind, um einen mann hochzuziehen. es waren genau 2190.
“Die Sendung mit der Maus” hatte auch ihre Stars: Natürlich der Elefant, Christoph Biemann und Armin Maiwald. Außerdem: der Maulwurf, Käpt’n Blaubär, Lars der Eisbär…
Und ich geb’s gerne zu: Manchmal sehe ich auch “Die Sendung mit der Maus”. Auch wenn man nicht mehr “Fernsehanfänger” ist, erfährt man noch sehr viel Interessantes!
Happy Birthday, kleine Maus!